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Donnerstag, 04.10.2007, 21:32
Heute schreibe ich wieder einmal für mich…
es hat sich schon seit längerem bei mir der Gedanke eingeschlichen, dass unsere Schwierigkeiten hauptsächlich damit zu tun habe, dass ich den Respekt vor dir verloren habe.
Ich war einmal unheimlich in dich verliebt. Ich hatte echt einen Zukunftstraum, was uns anbelangt. Dann kamst du mit der Idee der gemeinsamen Firma. Es sei doch Vergeudung all meine Kontakte und all mein Wissen einfach über den Haufen zu schmeißen. Damals hatte ich einen Job der mir gut gefiel, du hingegen warst nach deinem Unfall ziemlich am Sand. Ich erbat um Bedenkzeit. Wir wollten erst nach München auf die Messe um zu sehen ob auch dir das Umfeld gefällt. Doch du hast mir einen Floh ins Ohr gesetzt mit deiner Idee. Es war ja auch immer mein Traum gewesen die Firma meines Ex weiter zu führen. Das durfte nicht sein. Er hatte andere Pläne. Somit war ich auf Grund von Bürgschaften ganz tief in der Kreide. Ich konnte es also nicht alleine.
Wir wagten das Abenteuer. Ich wusste auf was ich mich da einließ. Sowohl mit dir, als auch im Geschäftlichen. Wir haben es geschafft. Ich konnte heuer meinen „Zweit“-Job aufgeben. Unserer Firma geht es gut und wir haben einen langen Weg hinter uns.
Doch… es sind nun 4 Jahre her und du bist nie wirklich hineingewachsen. Oft habe ich das Gefühl, es interessiert dich gar nicht, wie gut es uns geht… deine Gedanken liegen wo anders. Es hängt so stark von deiner Verfassung ab.

Ich weiß, du sehnst dich nach einer eigenen Familie…
Ich weiß du sehnst dich nach der „Highlife“–Zeit eines jungen Mannes…
Ich weiß du fühlst dich hier am Lande eingeengt…
Ich weiß du bist einsam…
Ich weiß du hast dein Selbstvertrauen verloren…
Ich weiß auch, dass ich sehr hart geworden bin…

Aber das ist noch alles lange kein Grund ständig unzufrieden zu sein.

Ich habe schnell erkannt, dass die sogenannte Liebe keine Zukunft hatte. Ich habe gelernt damit umzugehen, dass du andere Frauen getroffen hast. Seltsam, dass in dem Moment in dem es mir wirklich egal, wurde keine mehr gut genug war.

Ich habe mich auf die Firma konzentriert und dich versucht zu fordern. Ich habe Aufgabenbereich abgegeben, dir Verantwortung übertragen. Ich wollte von Anfang an, dass wir gleichwertige Partner sind.

Du wirft mir vor kein Teamarbeiter zu sein. Für mich ist ein Team dann ein Team, wenn jeder seinen Aufgabenbereich abdeckt, für das Wohl der Sache… Für dich heißt es alles zusammen zu machen. Wahrscheinlich liegt die wahre Definition in der goldenen Mitte.

Du wunderst dich, dass ich dich zu Außenterminen einteile und feststelle: „ wow heute hab ich aber viel weiter gebracht“.

Ich wundere mich nicht mehr… ich ärgere mich, nein mittlerweile hab ich sogar das aufgegeben… dass du Wäsche wäschst, trocknest, faltest… Die Küche aufräumst… wo du doch sooooviiiieeellll zu tun hast und gar nicht dazu kommst… Ja du bist ein sehr seltenes Exemplar von Mann. Du kannst all diese Geräte zur Perfektion bedienen… du kochst… du putzt… Aber nur, wenn du die Aufgaben die du sonst erledigen solltest warten können… Alibihandlungen… Denn wenn alles in Ordnung ist… wenn ich bereits alles erledigt habe… du findest immer etwas was du tun kannst um nicht alleine in Lager zu gehen um endlich die Inventur zu machen… um nicht das Werkzeugkammerl aufzuräumen…

Es sind tausend Kleinigkeiten… du bist ein Kümmerer… Ich glaub wir sind die ersten Österreicher die bereits Winterreifen an sämtlichen Fahrzeugen haben…

Und es ist ja auch schön… nur mittlerweile hab ich oft das Gefühl ich bin die Firma und du der Hausmeister…

Seitdem ich full-time für die Firma arbeite hast du auch die Aufgaben an mich zurück gegeben die ich dir anvertraut hatte, mit dem Argument… du kannst es besser!

Verdammt nochmal… ja ich kann vieles besser… ich hab in dieser Branche bald zwanzig Jahre Erfahrung… ich habe einen Plan… ich habe aber auch alles selbst gelernt. Damals wurde ich ins kalte Wasser gestoßen und musste lernen.

Mein Leben ist nicht einfach verlaufen… Ich habe auf und ab erlebt… Meine Kinder sind mir wichtiger denn je und wir sind ein wunderbares Team…

Du hast dich nie wirklich eingelebt… Zwar physisch anwesend doch in Gedanken ganz wo anders…

Du schüttest dich zu… du weiß was ich damit meine. Es tut mir weh zu sehen wie lange du morgens brauchst um in die Gänge zu kommen… es nervt mich, wenn du mich die gleichen Sachen immer wieder und immer wieder frägst… dein Mangel an Konzentration, deine Unsicherheiten im Geschäft, dein latentes Desinteresse… ich kann es nicht definieren… denn geht es dir schlecht willst du alles schmeißen… geht es dir gut siehst du keine andere Möglichkeit dein Leben zu beschreiten aber sorry, das klingt dann immer wieder so nach „was soll ich denn sonst tun?“

Wir sind sehr verschieden und oft stellt sich mir die Frage ob ich nicht wirklich zu einnehmend bin, zu fordernd, zu stark. Doch ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass wenn ich nicht die Verantwortung trage… dann trägst du sie erst recht nicht.

Respekt…
Wie soll ich dich respektieren, wenn du keine Ziele hast?
Wie soll ich dich respektieren, wenn du nicht erkennst was du bereits geleistet hast?
Wie soll ich dich respektieren, wenn du immer nur das Negative siehst?
Wie soll ich dich respektieren, wenn dir jede Gelegenheit recht ist um auszubrechen aus einem Leben, dass du selbst haben wolltest?
Wie soll ich dich respektieren, wenn du auch meine Zukunft aufs Spiel setzt????

Hätte ich… Würde ich eine Lösung haben…
Du hast so viel für mich getan.
Ich würde mich so gerne revanchieren.
Ich würde dich gehen lassen.
Nur du musst es wollen…
Du musst dein Leben selbst in die Hand nehmen.
Du musst entscheiden…

Denn ich, ja ich… ich komme schon zurecht! Ich bin ja die Kämpferin! Und das weißt du all zu gut!
Liebe Grüße
Cora


Donnerstag, 30.08.2007, 21:12
heute muss ich mich mal auskotzen... hatte einen riesen krach mit herrn b. der seit tagen eine üble laune hat, die gestern abend kuminiert ist und natürlich heute zum grossen bumm geführt hat... bin eben keine heilige!
das warum und wieso ist auch nicht maßgeblich, also keine details...
nur soviel: ich bin schuld an seiner ganzen misere, ich reisse ständig alles an mich, sogar die hunde hören nicht auf ihn und sind sowas von auf mich fixiert. die ganze firma funktioniert nur mit mir, also da kann er ja gleich das weite suchen... er will endlich ein eigenes leben!
HUCH!!!
ich hab diese ständige suderei so was von leid. warum ist es so schwierig die verantwortung für sein leben selbst in die hand zu nehmen? warum diese ständigen ausreden...
"du hast rückhalt, du hast deine kinder..."
"du bist um 10 jahre älter und hast die erfahrung..."
"du bist stärker als ich..."
"du hast freunde..."
"du hast ... ein leben!"

ja und???
ich habe für das was ich habe schwer und hart gearbeitet. meine lebenserfahrung kann man mir nicht vorwerfen. ich habe sämtlich tiefschläge gemeistert, auch dank seine hilfe (hab ich gesagt!) ich habe beschiss, scheidung, krankheit, armut und lebensangst überstanden. ich habe mich dabei gefunden und, UND ich lebe nicht für meine kinder oder sonst jemanden sondern für MICH!
ich werde nicht zulassen, dass sein problem, welcher art auch immer zu meinem problem wird. ich werde nicht schuld auf mich laden die nicht die meine ist. ich werde nicht seinen balast tragen und das packerl weiter reichen. das bin ich mir und meiner brut schuldig.

wir sind uns nichts schuldig. er hat mich und ich ihn um nicht gebeten, was wir in den letzten jahre geschaffen haben. alles was wir aufgebaut haben, haben wir gemeinsam gemacht. da gab es nie mein, dein... sondern nur unseres. nur das private, das ist jedem selbst überlassen. und wenn ich abends sitze und hier mitmische, dann ist das meine entscheidung. ich habe dadurch eine beschäftigung gefunden die mir spass macht. ist besser als nur blöd vor der glotze zu hocken. das nennt man virtuell kommunizieren, aber immer hin... kommunizieren.
und ehrlich... ja ich könnte auch fort gehen. doch dann würde ich mich nicht in eine kneipe setzen und 1-6 bier in mich kübeln und mich darüber wundern, dass ich ständig abblitze.
Halloooo... kino, theater, tratsch mit gleichgesinnten, hobbies nachgehen, sport... usw...
aber ja, ich vergaß... ich hab ja bereits familie (kinder)! da braucht man sich ja um kontakte mit der außenwelt nicht mehr zu kümmern, da hat man ja ALLES!!!
mich stimmt es traurig, wenn man so denkt... über sich, über mich, über das leben allgemein.
LiGrü
Cora


Samstag, 25.08.2007, 20:26
ich war soeben lang spazieren, mit meinen beiden Hunden um meine gedanken und vor allem den grant ein wenig los zu lassen.
ich kann einfach nicht verstehen, warum sich menschen das leben so schwer machen. es ist egal in welcher lebenslage man sich befindet... es gibt immer die schöne und die schiarche seite. und man kann entscheiden welchen weg man geht...
soeben habe ich bei violet nachgelesen... der geruch der armut... ich habe zu solchen menschen viel kontakte aufgebaut in jungen jahren... das thema ist aber nicht das heutige und viel zu komplex. es passt aber deshalb, weil man nicht einfach auf äusserlichkeiten schliessen kann.
ich habe die erfahrung gemacht, das menschen und es sind nicht wenige mit sich und er welt im reinen sind obwohl sie für unsere überfluss gesellschaft als arme teufel gelten und kaum beachtung finden während andere alles haben materiell und geistig und dennoch alles verdammen und eine solche unzufriedenheit ausstrahlen, dass einem schlecht wird. andere hingegen tammeln durchs leben und haben keine ahnung und wollen sie auch nicht haben.
ich bin doch der meinung dass wir alle für unser leben verantwortlich sind. die rahmenbedingungen sind zwar maßgeblich aber nicht zwingend für glück und unglück verantwortlich.
wir leben in einer gesellschaft in der glück so etwas ein lotto sechser geworden ist... gekopelt mit finanzieller unabhängigkeit und materiellem gut. doch was bedeutet glück für ein frau in afrika nach dem verlust eines 5. kindes? ihr werdet es nicht glauben aber diese frau stellt sich die frage einfach anders... sie ist glücklich wenn ihre 5 weiteren satt durch die steppe laufen können. es ist eine andere sichtweise, ein anderer blickpunkt, eine andere kultur und ein anderes leben.
wir sollten aufhören von uns auf andere zu schliessen.
und seht ihr...

mein grant ist eben auch so ein ergebnis meiner sichtweise. aber nur weil ich glücklich bin in und mit meinem leben kann mein partner (geschäfts-) daran zerbrechen, weil er einfach alles anders sieht als ich.

es gibt vieles in unseren leben, dass wir ändern können. aber es gibt auch genau so vieles das nicht änderbar ist. wenn mich ein mann nicht liebt, kann ich es nicht ändern. wenn ich wiederum nicht zu liebe fähig bin, dann ist die beste verbindung keine beziehung im sinne von liebe.

grantig bin ich aber wenn ich sehe, dass menschen möglichkeiten haben, diese aber nicht wahrnehmen, aus angst, aus bequemlichkeit, aus mangelndem selbstwertgefühl und nörgeln, an allem herum meckern und nie das schöne erkennen um sich herum.

ich bewundere menschen die stolz durchs leben gehen, herhobenen hauptes und selbst sicher, egal von wo sie sind, egal was sie verdienen. ich bewundere menschen denen das lachen ins gesicht geschrieben ist, egal wie alt und viel viele falten dabei entstehen. ich bewundere menschen die das leben bejahen und spaß daran haben aus einer großen schüssel couscous, reis oder sonst was gemeinsam zu speisen und dabei lachen und kudern und singen... diese menschen verzweifeln nicht... und wisst ihr warum? wir haben nur dieses verdammte eine leben und wir können es geniessen oder es verdammen... diese wahl haben wir alle, egal wo auf der welt wir leben, egal wie arm oder wie reicht wir sind...
Li Grü
Cora


ps: an alle die sich auskennen... wie verdammt noch mal bekomme ich bilder in meinen blog???


Donnerstag, 16.08.2007, 21:44
Der Alltag hat mich wieder... Der Urlaub ist vorbei! Aber es war toll.
Der ganze Kurzurlaub stand im Zeichen meiner beiden Hunde. Ich war zu den Züchtern der beiden gefahren und wußte es würde ein abenteuerreiches Wochenende werden. Ich hatte meinen Jüngesten mitgenommen, denn der interessiert sich für die Hunde mehr als meine anderen, älteren Kinder und er wollte selbst mit. Ein wunderbarer Reisebegleiter.
Nun wir haben zu fünft, mit 4 TWHs den Hochobir erklommen. wir haben 3 Stunden gebraucht, hatten nicht das richtige Schuhwerk an (also mein Sohn und ich nicht...) Die Hunde durften frei laufen und hatten jede Menge Spaß. Und da saßen wir am Gipfelkreuz. Die Aussicht war atemberaubend... (der Aufstieg auch!) Es war ein Spaß sondergleichen. Keiner war wirklich trainiert und so hatten wir uns ständig auf der Schaufel. So einen schönen, lustigen und befriedigenden Tag hatte ich schon lang nicht erlebt.
Die Verhältnisse bei meinem Züchter sich sehr einfach. Ich hatte zwar ein kleines Gästezimmer, aber ohne eigenes Bad. Für jemanden der es gewohnt ist täglich ausgiebig zu Duschen hab ich mich gut gehalten. Aber es ging auch nicht darum.
Es ging um unserer Hunde, unser Verhältnis und Bindung zu ihnen... um ihr Wesen und wie sie sich entwickeln könnten. TWH's sind besondere Hunde. Eine sehr junge Rasse die aus einer Kreuzung aus Karpatenwolf und Dt. Schäferhund stammt. Wolfsblut ist bei unseren Hunden noch zu 30 % vorhanden. Das heißt diese Wuffis sind nix für Anfänger, obwohl viele, immer mehr von diesen Hunden fasziniert sind. Das hat auch unsere Wanderung gezeigt. "Was ist das für eine Rasse? sind sie scharf? gefährlich? " Echt, wir waren die Attraktion...
Zur Beruhigung: Nein... sie sind nicht bissig und auch nicht scharf... nicht unsere, weil wir es nicht darauf anlegen. Wir wollen Familienhunde und da ist der Rudelinstinkt des Wolfes nur von Vorteil. Wir erziehen unsere Hunde und wollen sie überall mitnehmen können.
Meine Hunde sind inzwischen so etwas wie Kinder für mich. Genauso wie Kinder brauchen sie Liebe, Beschäftigung und sehr viel Geduld. Sie haben mich verändert. Durch diese Hunde hat mein Leben ganz eine andere Richtung erhalten.
Wenn ich nun an einen Mann denke, dann kann ich das nur mit den Hunden. Aber, und das ist schön... ich mache mein Leben und mein Glück schon lange nicht mehr von einem Mann abhängig. Manchmal überkommt mich der Gedanke, es könnte keiner mehr in mein Leben tretten... So beängstigend dieser Gedanke sein mag, ich verwerfe ihn immer sehr schnell. Wenn es nicht die Zeit ist, dann ist sie es nicht. Ich habe es satt Träumen nachzulaufen und dabei auf das tägliche Leben zu vergessen. Ich bin echt lieber zufrieden mit dem was ich hab... und das ist verdammt noch mal sehr viel, als immer von was besserem zu träumen und nicht das Glück zu erkennen, das mich Tag für Tag umgibt.
Meine Kinder, meine Hunde, meine Firma... das alles ist Glück... Und ich, der den Winter so sehr haßt, freue mich auf den nächsten um mit meinen Babies durch den Schnee zu laufen...
Noch etwas...
Mein Sohn fragte mich auf der Fahrt nach Kärnten: "Mama, sind wir wirklich reich???" (wir gelten im Ort als reich, weil Geschäftsleute...)
Ja, antwortetet ich... aber nicht an Geld. Das haben wir können es aber schnell wieder verlieren. Reich sind wir an Liebe und Freundschaft, an Zuversicht und Hoffnung. Das, mein Lieber kann man nicht verlieren. Man hat es oder nicht!
LiGrü
Cora


Sonntag, 08.07.2007, 21:27
Sonntagabend, wieder ein schöner Tag... nicht wunderschön und auch nicht aufregend, aber erholsam, Zeit für Kind, Hund und mich selbst...
Was ich heute los werden will ist sehr persönlich und vielleicht weiß der eine oder andere Rat.
Ich bin ein Stehauf Weibchen... hatte es nicht unbedingt leicht im Leben aber hab immer versucht die guten Seiten zu sehen und daraus Kraft zu schöpfen. Als Parade-Widderfrau bin ich aufs Kämpfen eingestellt. Aufgeben kann ich nur wenn ich erkenne, dass es keinen Sinn mehr macht sich die Hörner abzuschlagen. Und in einer solchen Situation bin ich heute.
Vor 5 Jahren trat ein junger Mann in mein Leben. Er war und ist die große Liebe meines Lebens. Doch der Altersunterschied war zu groß, er zu oberflächlich und nicht bereit eine Beziehung mit mir einzugehen. Dennoch gründeten wir gemeinsam eine Firma. Ich war realist, hatte bereits Erfahrung auf dem Gebiet und rechnete damit, dass er irgendwann ein eigenes Leben leben würde und wir eben nur noch Freunde und Geschäftspartner sein würden. Ich brauchte jedoch auch seine Hilfe, denn mein Ex hatte mich so verschuldet verlassen, dass ich niemals wieder selbst irgend etwas hätte aufbauen können, ohne es gleich an die Bank zu verlieren. Und er brauchte eine neue Existenz, denn er war arbeitslos, ohne gewichtiger Ausbildung und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt etwas ordentliches zu finden waren gleich null. Wir taten uns zusammen und haben heute ein kleine aber sehr feine Firma, die uns gut ernährt und auch die eine oder andere Verrücktheit ermöglicht.

Ich lebe mein Leben. Ich habe drei Kinder, wunderbare Jungs mit denen ich unwahrscheinlichen Spaß habe und die mir auch eine große Befriedigung geben, weil gut in der Schule und ohne grobere Probleme trotz der Vater-Geschichte (er hat nie Alimente gezahlt, ist eines Tages einfach verschwunden und meldet sich mittlerweile seit zwei Jahren nicht mehr bei uns...) Ich habe mir nach der Scheidung einen schönen, kleinen Freundeskreis aufgebaut, mich hin und wieder mit Männern getroffen und musste immer wieder feststellen, es geht mir alleine besser. Ich habe Freude am tun, ich bin rundherum glücklich, so glücklich wie schon lange nicht. Ich mag mich, meinen Körper und mein Leben.
Das Negative kommt von meinem "Partner". Er ist nie ausgezogen, weil er es nicht für sinnvoll hielt Miete zu zahlen wenn doch das Haus in dem wir leben, mittlerweile seins, groß genug ist für beide. Er ist unzufrieden, mit sich selbst, mit seinem Leben, mit allem was ihn umgibt. Er ist im Grunde voll in der Mid-Life-Crisis, auch wenn nur 36. Er findet keine Motivation in dem was er tut, kann sich kaum an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen, hat kein Ziel und kaum noch Freunde, was sich in seinem Alkoholkonsum niederschlägt. Er wird mittlerweile unerträglich. Und es fällt mir schwer nicht die Fassung zu verlieren, wenn er mich zum X-ten Mal die gleichen Dinge frägt und alle Verantwortung auf mich überträgt. Wenn ich es dennoch tue, die Fassung verlieren, dann bin ich sowieso die Böse, denn ich habe ja ein Leben, eine Familie, ein Ziel und all den Rest den er misst.
Nur verdammt noch mal... ich habe mir das alles selbst erkämpft. Und ich kann einfach nicht verstehen, dass man Chancen im Leben so derart mit den Füßen tretten kann, so unglücklich sein kann, wenn man doch soviel erreicht hat. Ständig nur raunzen kann und nicht einsehen will, dass es an einem selbst liegt Dinge zu ändern, die man ändern will.
Nun denke ich daran ihn einfach auszuzahlen. Bald wird es möglich sein. Er soll seinen Weg gehen und sein Glück woanders suchen. Ich kann und will nicht mehr ständig die Buh-Frau sein, nur weil ich stark bin und die Kraft habe meine Ziele zu verfolgen...
So jetzt ist die Luft raus... was meint Ihr???
Liebe Grüße, Cora